Verfasst von: jesusandyou | Juni 9, 2010

Die Hochzeit von Kana – wer heiratet hier?

Hallo zusammen,

heute geht es um die Hochzeit von Kana. Also das Superthema überhaupt, was man sich vorstellen kann.

Doch worum geht dabei?
Lesen wir den Text noch einmal durch und kommen danach zu der Interpretation.

Johannes 2:

„1 Am dritten Tag fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt und die Mutter Jesu war dabei. 2 Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen. 3 Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. 4 Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.1 5 Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut! 6 Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie es der Reinigungsvorschrift der Juden entsprach; jeder fasste ungefähr hundert Liter.2 7 Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis zum Rand. 8 Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist. Sie brachten es ihm. 9 Er kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es. Da ließ er den Bräutigam rufen 10 und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten. 11 So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn. 12 Danach zog er mit seiner Mutter, seinen Brüdern und seinen Jüngern nach Kafarnaum hinab. Dort blieben sie einige Zeit.
„1wörtlich: Was (ist) mir und dir, Frau? (Vgl. Mt 8,29; Mk 1,24; 5,7; Lk 4,34; 8,28).
2wörtlich: sie fassten je zwei bis drei Metreten. – Eine Metrete sind etwa vierzig Liter.“ ( Einheitsübersetzung Bibelserver.com)

13 Das Paschafest der Juden war nahe und Jesus zog nach Jerusalem hinauf. 14 Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen. 15 Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld der Wechsler schüttete er aus und ihre Tische stieß er um. 16 Zu den Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle! 17 Seine Jünger erinnerten sich an das Wort der Schrift: Der Eifer für dein Haus verzehrt mich. 18 Da stellten ihn die Juden zur Rede: Welches Zeichen lässt du uns sehen als Beweis, dass du dies tun darfst? 19 Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. 20 Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten? 21 Er aber meinte den Tempel seines Leibes. 22 Als er von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.

Jesus beim Paschafest in Jerusalem

23 Während er zum Paschafest in Jerusalem war, kamen viele zum Glauben an seinen Namen, als sie die Zeichen sahen, die er tat. 24 Jesus aber vertraute sich ihnen nicht an, denn er kannte sie alle 25 und brauchte von keinem ein Zeugnis über den Menschen; denn er wusste, was im Menschen ist.“

These: Wer heiratet hier wenn nicht Jesus?

Einführung:
Auf dem ersten Blick sehen wir eine ganz normale Hochzeit und Jesus, seine Mutter Maria und seine Jünger sind eingeladen. Dort führt Jesus nichts weniger als die Verwandlung von Wasser zu Wein durch. Als Christ glaube ich an dieses Geschehen und betrachte sie als historisch ( also echt wirklich passiert und nicht nur symbolisch). Aber das ist nur die Oberfläche des Textes und die meisten denken nur bis dort und bleiben auch leider dort stehen. Der tiefere Inhalt ist die Hochzeit von Jesus. Aber man darf nicht verwechseln mit der von Dan Browns Roman „Sakrileg“ ( Sakrileg ist nicht nur billig geschrieben, sondern übrigens von Dan Brown auch noch schlecht kopiert und wurde deswegen vor Gericht eingeladen wegen Copyright-Verletzungen), worin Maria Magdalena angeblich eine Ehe mit Jesus führte und Kinder zeugte.

Die Hochzeit mit Kana hat übrigens nichts mit Sex und erst recht nicht mit Maria Magdalena zu tun wie Dan Brown und seine Materialisten-Freunde es erträumen und zu denken bereits sind. Die Hochzeit bei Kana ist die Hochzeit zwischen Gott und der Menschheit oder mit den Christen. Das ist der tiefe Sinn des Textes.

Beweis 1:

Wer Johannes 3 (also nur einige Zeilen nach der Hochzeit von Kana) aufmerksam liest, wird laut Text Jesus als den Bräutigam finden:
„25 Da kam es zwischen den Jüngern des Johannes und einem Juden zum Streit über die Frage der Reinigung. 26 Sie gingen zu Johannes und sagten zu ihm: Rabbi, der Mann, der auf der anderen Seite des Jordan bei dir war und für den du Zeugnis abgelegt hast, der tauft jetzt, und alle laufen zu ihm. 27 Johannes antwortete: Kein Mensch kann sich etwas nehmen, wenn es ihm nicht vom Himmel gegeben ist. 28 Ihr selbst könnt mir bezeugen, dass ich gesagt habe: Ich bin nicht der Messias, sondern nur ein Gesandter, der ihm vorausgeht. 29 Wer die Braut hat, ist der Bräutigam; der Freund des Bräutigams aber, der dabeisteht und ihn hört, freut sich über die Stimme des Bräutigams. Diese Freude ist nun für mich Wirklichkeit geworden. 30 Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden.“

Das ist wohl klar! Selbst Johannes der Täufer sieht es so, dass der Messias, also Jesus, der Bräutigam ist. Deutlicher geht es wohl gar nicht mehr. Wenn die og Textstelle einige Zeilen von Hochzeit von Kana entfernt ist, dann muss es sich wohl darauf beziehen. Aber wie kann es sein, dass der Eingeladenen also Jesus, zugleich der Bräutigam ist? Wie ist dieser inhaltliche Widerspruch zu erklären? Wie ich oben schon ausführte, ist die Hochzeit von Kana doppeldeutig. Sie ist sowohl historisch ( das Wunder und die echte Hochzeit) als auch symbolisch ( die Hochzeit von Jesus mit der Menschheit). Dan Brown hat tatsächlich Recht, wenn er behauptet Jesus sei verheiratet, aber er liegt total im Irrtum wenn er an Sex denkt. Wie ich in den vielen Threads bisher zu beweisen versuchte, muss man unterscheiden zwischen SEX und XES. Dan Brown benutzt SEX um seine erfundenen Geschichten zu vermarkten. Die Bibel benutzt aber XES um eine mystische Hochzeit zu erklären, weil die normalen Menschen sich unter Mystik nichts verstehen können. Deswegen müssen normale profane Begriffe benutzt werden, um das höhere zu verstehen. Denn Mystik ( die Verschmelzung zwischen Gott und dem Gesegneten) muss man erleben, Wissen hilft nicht viel weiter.

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