Verfasst von: jesusandyou | Januar 18, 2011

Warum wurde Jesus zu Zeiten von Kaiser Augustus geboren? Teil 1

Lk 2, 1: In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen.

Warum wurde Jesus zu Zeiten von Kaiser Augustus geboren?

Und nicht sagen wir einmal zu Zeiten von Dschingis Khan oder zu Zeiten von Pharao Cheops?

Warum wurde Jesus nicht in der Steinzeit geboren oder gar im 20. Jahrhundert?

„Was soll das für eine Frage sein? Hast Du nichts Besseres zu tun um darüber nachzudenken, wann Jesus geboren wurde?“, würdet Ihr vielleicht denken.


Aber es muss doch Gründe geben, dass Jesus zu Zeiten von Augustus geboren wurde!

Warum ausgerechnet zu Zeiten von Augustus? Was war das für eine Zeit und wer war Augustus?

Erst einmal müssen wir wissen, dass Jesus ein Gefühl für Timing hatte.

Er erschien am richtigen Ort und in der richtigen Zeit. Sein Erscheinen war kein Zufall!


Jesus war nämlich der Gegenpol zu Kaiser Augustus.

Noch nie hatte jemand soviel Macht in der Menschengeschichte wie Augustus.

Kaiser August herrschte über 40 Jahre über ein gewaltiges Imperium und es gelang ihm sogar seine Nachfolge zu regeln.

Wer konnte soviel Macht und Einfluss für sich beanspruchen?

Der erste Kaiser von China gelang es ein riesiges Imperium zusammenzuerobern. Aber was geschah damit nach seinem Tod?

Oder schauen wir uns einen anderen Herrscher an. Alexander der Große herrschte über ein riesiges Reich aber wieviele Jahre konnte er sich an der Macht halten?

Und was  geschah mit seinem Reich nachdem er verstorben war?

Woran erkannte man, dass Jesus zur damaligen Zeit auftauchen musste? War die Zeit schon reif dafür?

Kaiser Augustus und Jesus hatten einige verblüffende Gemeinsamkeiten:

1) Herrschaft/ Königtum: Kaiser Augustus war ein Herrscher. Jesus war auch ein Art König.

So sagte Jesus:

Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ (Joh 18, 36)

2) Mission/Aufgabe: Kaiser Augustus gab Erlässe raus, die „Eu-Angelion“ – Frohe Botschaft genannt wurden. Egal ob diese Erlässe und Gesetze angenehm oder gut waren.

Denn er  hielt sich für den Retter des Reiches.

Auch der Sinn und Zweck von Jesu Predigten ist es eine Frohe Botschaft zu verkünden.

3) Errungenschaft: Kaiser Augustus gelang es den Bürgerkrieg zu beenden und eine Zeit des inneren Friedens im römischen Reich einzuführen.

Mann nannte das dann Pax Romana. Auch Jesus bot einen Frieden an. So sagte er: „Meinen Frieden gebe ich euch“ (Joh 14,23-31)

Als Gegenpol zu Augustus hielt Jesus nicht viel von weltlicher Macht. Er war ein Herrscher über geistiger Macht.

4) Vater: Kaiser Augustus trug den vom Senat verliehenen Titel  Pater Patriae, Vater Nation.

Auch Jesus war ein Art Vater. Wer an seinem Namen glaubte konnte ein Kind Gottes werden. Und im Kapitel 13 vom Matthäus Evangelium erklärte Jesus sein Gleichnis:


38 der Acker ist die Welt; der gute Samen, das sind die Söhne des Reiches; das Unkraut sind die Söhne des Bösen“

Söhne des Reiches bezeichnete Jesus die Kinder Gottes. Nämlich das Reich Gottes.

5) Sohn Gottes: Kaiser Augustus ließ sich östlichen Teil des Reiches als einen Gott anbeten.

Jesus wurde von seinen Anhängern „Sohn Gottes“ bezeichnet.

6) Die Begleiter: Kaiser Augustus beanspruchte für sich auch die Macht eines Konsuls. Als äußere Amtszeichen des Konsulats dienen der Amtstuhl und die 12 Likotoren.

Das sind Amtsdiener mit Rutenbündel. Jesus versammelte hingegen 12 Jünger. Diese trugen selbstverständlich keine Rutenbündel.

Fazit:

Diese wenigen aufgeführten Gemeinsamkeiten sollen zeigen, dass das Schicksal Jesus und Kaiser Augustus miteinander verband. Jesus erschien, weil Kaiser Augustus lebte und herrschte.

Somit war die Zeit reif um ein Kontrastprogramm gegenüber Kaiser Augustus aufzuzeigen.

Man könnte sagen: Jesus war auch so und so wie Augustus,  der für die weltliche Macht stand, aber total anders. Jesus stand für die geistige Macht.

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Responses

  1. Augustus war der Sohn Gottes. Er liess sich als Gott verehren ( vgl. Alexander del Mar, the middle ages revisited)

  2. Nicht einfach Felix, ja es gibt noch vieles zu erforschen zu dem Thema…


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