Verfasst von: jesusandyou | Juni 26, 2012

Handwerker Josef VS. Statthalter Quirinius

  1. TEIL I:  Ein sehr männliches Problem

Es lebte vor ungefähr 2000 Jahren ein sehr rechtschaffender und gottesfürchtiger Mann.

Seine Haare auf dem Kopf waren schon ergraut, denn er hatte schon längst über 65 Lebensjahre auf dem Buckel.

Nun hatte er aber ein gewaltiges Problem, das nur Männer, wirklich nur Männer, verstehen können. Um es auf dem Punkt zu bringen: seine Frau, um genauer zu sein, seine junge Frau, von Anfang 20, war hochschwanger und erwartete einen Jungen. Das an sich ist ja nicht das Problem!  Das Problem aber war, dass er sich nicht daran erfreuen konnte, wenn er an den Bauch seiner Frau denken musste. Stattdessen erfüllten ihn nur zwei Gefühle: Trauer und Hass.

Denn er wusste mit äußerster Sicherheit, dass das Kind im Bauch seiner Frau nicht von ihm stammen konnte. Der alte Mann fragte sich also: „Wer ist der Vater? Warum hat diese Frau, die mir jetzt zur Feindin wurde, mir das angetan?“

Und als ob das nicht genug war, hegte seine Frau großes Vertrauen an orientalische Sterndeuter und wollte gerne über himmlische Schicksale erfahren. Das musste doch wirklich jeden echten Mann fertig machen!

Und haben Sie schon rausgefunden wie der Name dieses altersschwachen und bemitleidenswerten Mannes lautete?

 

Sehr richtig, sie haben sehr richtig geraten! Der Name lautet NICHT Josef.

Sein Name lautete: Publius Sulpicius Quirinius oder auch einfach nur Quirinius und seine Frau hieß Aemilia Lepida.

Kommt Ihnen diese Geschichte nicht irgendwie bekannt vor?

Vielleicht schon einmal davon gehört?

Ungefähr 28 Jahre davor stand ein gewisser Josef aus der Linie von König Davids vor einem solch ähnliches Problem wie Quirinius. Aber durch eine göttliche Botschaft wurde ihm offenbar, dass seine Frau ihn nicht betrogen hatte. Das Kind im Bauch seiner Frau war das Kind Gottes und seine junge Frau war immer noch eine Jungfrau, denn der Zeugungsvorgang geschah durch ein Wunder. Sie hatte ihn also nicht betrogen. Beruhigt von dieser Botschaft entschloss Josef also seine Frau nicht zu verlassen, sondern ganz im Gegenteil: für sein ganzes Leben wird er diese Frau ehren und das Kind wie sein Eigenes betrachten. Aber bevor er wirklich große Gedanken über die Zukunft dieses Kindes machen konnte, mussten er und seine hochschwangere Frau zu einer Volkszählung in Bethlehem, ungefähr 150 km entfernt von seinem Wohnort Nazareth, aufbrechen.

Kaiser Augustus hatte nämlich verfügt, dass es doch mal wieder Zeit war, eine Volkszählung zu machen und derjenige Beamte, der ernannte wurde, diese Volkszählung vor Ort in Palästina durchzuführen, hieß Publius Sulpicius Quirinius.

Fortsetzung folgt im zweiten Teil…

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